Wie verlässlich sind die Ergebnisse, welche Annahmen solltest du treffen — und was ist zu beachten, wenn du selbstständig bist? Hier die wichtigsten Fragen.
Die Rechensimulationen wurden cross-AI über 1.000 Szenarien — angereichert mit Edge Cases — verifiziert. Dieselben Ergebnisse von zwei verschiedenen AI-Providern (Claude und Gemini) zu bekommen, war ein langer Weg: Die Logik wurde vereinfacht, wo Komplexität wenig Mehrwert brachte, im Zweifelsfall die konservative Rechnung bevorzugt und in einem Prompt mit allen Details beschrieben — so, dass es keinen Spielraum für Abweichungen gab.
Die Verifizierung läuft bei jedem großen Update erneut, wobei weitestgehend vermieden wird, die Logik anzupassen.
Auch wenn die Logik verifiziert wurde, hängt das Ergebnis stark von den Annahmen ab, die du selbst einstellen kannst. Mehr dazu unter Welche Annahmen sollte ich treffen?
Die Vorauswahl der Annahmen wurde nach Recherche und einer konservativen Logik für Deutschland angepasst: Lebenserwartung, Steuern, Rentenanpassung, Inflation und weitere.
Je nach Land können diese schwanken und sollten angepasst werden.
Andere Annahmen triffst du von Anfang an selbst — zum Beispiel die Rendite deiner Anlagen. Hier lohnt es sich, konservativ zu planen und unterschiedliche Szenarien durchzuspielen und zu vergleichen.
Im Rechner kannst du oben bei der gesetzlichen Rente zwischen angestellt und selbstständig umschalten. In der Selbstständigen-Ansicht verschwindet der Gehalts-Schätzer — du brauchst nur die eine Zahl aus deiner Renteninformation (oder 0). Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden:
Deine weitere Vorsorge — ETF-Depot, Rürup/Basisrente, Immobilie, Tagesgeld — trägst du danach ganz normal als Anlage mit deiner erwarteten Sparrate und Rendite ein. Weil selbstständige Einkommen oft schwanken, lohnt es sich besonders, mehrere Szenarien zu vergleichen — etwa eine vorsichtige und eine optimistische Sparrate.
So siehst du realistisch, wie groß deine Lücke ist und mit welcher Sparrate du sie schließt. Der Rentenlücken-Rechner führt dich Schritt für Schritt durch.
Das kommt darauf an, wie du sie nutzt:
Zusätzlich stehen deine Immobilien in einer Übersichtstabelle. Achte außerdem darauf, dass genügend Rücklagen für Renovierungen und Reparaturen bereitstehen — z.B. auf dem Tagesgeldkonto.
Nein. versorgt ist ein Rechenwerkzeug, keine Beratung. Alle Ergebnisse sind Modellrechnungen auf Basis der Annahmen, die du selbst einstellst — und keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Es gibt hier bewusst keine Produktempfehlungen, keine Affiliate-Links und keine Verkaufsabsicht. Das Tool sagt dir nicht, welchen ETF, welche Versicherung oder welche Bank du wählen sollst — es zeigt dir nur, wie sich deine eigenen Zahlen über die Zeit entwickeln und wo eine Lücke entsteht.
Für eine auf deine persönliche Situation zugeschnittene Empfehlung wende dich an eine unabhängige Honorarberatung oder eine:n Steuerberater:in. versorgt hilft dir, gut vorbereitet in so ein Gespräch zu gehen.
Kurz: ehrlich und eher konservativ. Die drei Punkte im Einzelnen:
Die Voreinstellungen (Lebenserwartung, Steuersatz, Rentenanpassung, Inflation) sind nach Recherche konservativ für Deutschland gewählt und lassen sich alle anpassen. Mehr dazu unter Welche Annahmen sollte ich treffen?
Was nicht berücksichtigt wird: Dein Steuerfreibetrag (Sparer-Pauschbetrag, 1.000 € in Deutschland), Teilfreistellungen bestimmter ETFs sowie weitere mögliche Steuervorteile fließen nicht ein — bewusst, um die Logik nicht unnötig zu verkomplizieren und um konservativ zu bleiben. In der Realität kann dein Ergebnis dadurch etwas besser ausfallen.
In wenigen Minuten siehst du, ob du versorgt bist — und was fehlt.
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